Archiv 1988-1998


Seit 1977 wird in Rimpar Theater gespielt. In diesen über 40 Jahren wurden bei uns insgesamt 53 Theaterstücke in 388 Aufführungen (Stand Dezember 2018) gespielt. Von 1977 bis 1995 hatten wir unsere Bühne im Bischof-Schmitt-Haus aufgebaut. Ab 1996 präsentierten wir dann unsere Stücke unter freiem Himmel im Innenhof des Schlosses Grumbach. Seit dem Jahr 2013 beschritt die Theatergruppe nochmals neue Wege. Es werden nun alljährlich im Herbst die Vorstellungen als Einakter, wetterunabhängig, in der Kulisse in Maidbronn aufgeführt.

Auf den nächsten Seiten finden Sie unser gesamtes Repertoire, mit den Darstellern, den Regisseuren und – sofern noch vorhanden – einer kurzen Inhaltsangabe, sowie die Links zu Bildern der jeweiligen Vorstellung, oder den Theaterproben. Wenn der Button “Bilder – Hier klicken” nicht funktioniert, liegt dies nicht an Ihnen. In diesem Fall sind (noch) keine Bilder eingestellt.

 


Der Vetter aus Amerika (1988)
Komödie von Max Carus (7 Aufführungen)
Regie Ottmar Arnold
Schauspieler: Josef Arnold, Günter Klein, Walter König, Doris Meißner, Karin Müller, Tamara SchömigJosef Weiler, Elisabeth Wünsch
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Handlung: Jakob Schmitz ist ein biederer Mann, seine Frau Karola ist der Feldwebel im Haus. Da gibt es eine große Aufregung in der Familie. Der Dollarschwere Vetter aus Amerika hat sich zum Besuch eingefunden. Um seine Verwandten einem Test zu unterziehen, gibt sich der Vetter als sehr arm aus, woraufhin Carola und Jakob sofort dafür sorgen wollen, daß der Vetter verheiratet wird und so aus ihrem Haus verschwindet. Bei der Heiratsvermittlerin gibt es einen tollen Wirbel. Jakob wird irrtümlicherweise für den Heiratskandidaten gehalten und plötzlich kommen vier heiratslustige Damen in Jakobs Wohnung. Jakob ist baff- seine Frau Karola aber- „geht auf die Palme“!

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Der Meisterboxer (1989)
Schwank von Otto Schwartz u. Carl Mathern (9 Aufführungen)
Regie Ottmar Arnold
Schauspieler: Günter Klein, Walter König, Ernst Kütt, Doris Meißner, Walter Müller, Tamara Schömig, Josef Weiler, Elisabeth Wünsch, Ulrike Wunderling
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Handlung: Dargestellt wird das aus der Bahn geratene Leben im Hause Breitenbach. Mutter Breitenbach, eine Gesundheitsfanatikerin auf dem Bio-Trip, möchte ihren Mann zur gesunden Lebensweise bekehren. Zum Schein und um seiner lieben Ruhe willen, geht der brave Gatte darauf ein, lässt sich aber heimlich in seiner Stammkneipe saftige Schnitzel servieren. Seine Frau lässt Friedrich glauben, er sei in einen Boxverein eingetreten und sammle große Erfolge. Was er nicht weiß: Es gibt einen gleichnamigen Sportler, der ständig mit Schlagzeilen in der Zeitung steht. Muttern schluckt die Schwindelei, bis sie den wahren Meisterboxer eines Tages in ihrer Heimatstadt kennenlernt und sich die Verwirrungen aufklären.

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Das rotseidene Höschen (1990)
Komödie von Peter Steiner (10 Aufführungen)
Regie Ottmar Arnold
Schauspieler: Adolf Albert, Josef Arnold, Günter Klein, Walter König, Ernst Kütt, Hedwig Lorey, Doris Meißner, Karin Müller, Tamara Schömig, Josef Weiler
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Handlung: Hias, Knecht am Leitner-Hof, möchte seiner Liebsten, der Magd Urschl etwas zum Namenstag schenken. Nichts Großes und Teures sollte es sein – nur eine Kleinigkeit. Beim Blättern in einem Katalog stößt er auf ein Höschen. Doch welche Größe trägt seine Urschl? Kurzer Hand borgt er sich heimlich ein rotseidenes Probeexemplar der Sommerfrischlerin Schneider. Leider findet es nicht den direkten Weg zu ihr zurück, sondern wandert vom Großvater über den stets korrekten Amtsrichter bis in die Rocktasche des verheirateten Bauern Leitners selbst…

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1991 sind die Vorstellungen ausgefallen

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Der doppelte Moritz (1992)
Komödie von Toni Impekoven und Carl Mathern (10 Aufführungen)
Regie Hans Walter
Schauspieler: Adolf Albert, Heinz Kess, Günter Klein, Walter König, Ernst Kütt, Hedwig Lorey, Doris Meißner, Karin Müller, Tamara Schömig
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Handlung: Moritz Krause, Industrieller, ist in Nöten. Er muss nach London fahren, um einen wichtigen Auftrag zu sichern, ohne dass die Konkurrenz etwas davon erfährt. Da taucht der seit langem verleugnete Zwillingsbruder Max aus Amerika auf, um sich 10.000 DM zu pumpen. Das trifft sich gut. – Dr. Hellwig, Sekretär der Firma Krause kommt die rettende Idee: Warum soll Max nicht Moritz Krause während dessen Abwesenheit vertreten? Frau Irene Krause und Tochter Margot sind verreist, um den zukünftigen Schwiegersohn Felix Papenstiel kennenzulernen, also kann doch eigentlich nichts schiefgehen. Der Plan wird gleich in die Tat umgesetzt, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn1. Taucht die Geliebte von Moritz auf und möchte mit ihm ein paar schöne Tage verbringen.2. erscheint Felix Papenstiel, um seine zukünftige Braut zu besuchen.3. Kommen Frau Krause und Margot zurück, weil das Töchterchen nicht den Felix, sondern lieber Dr. Hellwig heiraten will.

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Der verkaufte Großvater (1993)
Komödie von Anton Hamik (12 Aufführungen)
Regie Hans Walter
Schauspieler: Heinz Kess, Günter Klein, Ernst Kütt, Hedwig Lorey, Karin Müller, Hans Walter, Ulrike Wunderling
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Handlung: Dieser Großvater treibt alle zur Verzweiflung. Er richtet den Salat mit Spiritus an, legt der Magd eine tote Maus ins Bett und reitet im Zirkus auf Elefanten. Bauer Kreithofer, sein Sohn und die Magd können sich wenig über die Aktivitäten des alten Herrn freuen, und als der reiche Viehhändler Haslinger das Angebot macht, den Großvater für eine lukrative Summe zu kaufen, kann der Bauer nicht „Nein“ sagen. Verwunderlich ist nur, dass der Großvater dem Handel lebhaft zustimmt und ohne Protest beim Haslinger einzieht. Wenn dieser jedoch glaubte, er hätte ein Schnäppchen gemacht, muss er bald feststellen, dass er der Gefoppte ist. Großvater nämlich blamiert den Halsabschneider Haslinger nach Strich und Faden, verheiratet dessen Tochter mit dem richtigen Mann, deckt überraschend ein großes Erbe auf – und hat noch seinen Spaß dabei.Der 1887 in Wien geborene Schauspieler und Regisseur Anton Hamik feierte als Autor seine größten Erfolge mit Schwänken. „Der verkaufte Großvater“ wurde auch erfolgreich verfilmt und reißt bis heute sein Publikum zu Lachsalven hin.

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Familie Hannemann (1994)
Komödie von Max Reimann und Otto Schwartz (10 Aufführungen)
Regie Hans Walter
Schauspieler: Adolf Albert, Heinz Kess, Günter Klein, Walter König, Ernst Kütt, Hedwig Lorey, Doris Meißner, Karin Müller, Josef Weiler, Ulrike Wunderling
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Handlung: Der Tante Jutta aus Kalkutta muss eine komplette Familie vorgespielt werden, die es aber nicht gibt. Frau und Kind sind erfunden, um der fernen Tante Geld zu entlocken. Jetzt springen Freunde ein. Das führt zu den komischsten Situationen.

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Schweig Bub (1995)
Komödie von Fitzgerald Kusz (10 Aufführungen)
Regie Adolf Albert
Schauspieler: Heinz Kess, Günter Klein, Walter König, Hedwig Lorey, Doris Meißner, Karin Müller, Bianca Ross, Hans Walter
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Handlung: Kusz‘ erstes Stück spielt am Konfirmationstag eines 14-jährigen Jungen. Doch es sind die Erwachsenen, die das Fest nutzen, um sich – auf Kosten des Jungen – zu produzieren.

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Der Mascara (1996)
Komödie von Peter Landstorfer (12 Aufführungen)
Regie Adolf Albert
Schauspieler: Heinz Kess (Bürgermeister), Günter Klein (Der Mascara), Walter König (Bäcker), Ernst Kütt (Zweifler), Hedwig Lorey (Bürgermeisterin), Doris Meißner (Hebamme), Robert Meißner (Wirt), Walter Müller (Knecht), Bianca Ross (Hebamme), Hans Walter (Pater Friedl), Alexander Weiler (Sepperle, Lehrbub)
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Handlung: Der Mascara handelt von der Gutgläubigkeit der Bewohner eines Dorfes, die letztendlich bereit sind, all ihr Hab und Gut einem zu überlassen, der ihnen Glück, Ansehen und Reichtum verspricht. Ein bayerisches Dorf wurde bereits mehrmals von starken Unwettern heimgesucht, in deren Verlauf es schon zweimal fast völlig zerstört wurde. Nur die verlassene Schmiede, der höchste Punkt des Dorfes, wurde verschont. Deshalb halten sich die Dorfbewohner bei starken Unwettern immer dort zum Bittgebet auf. So auch zum Zeitpunkt der Handlung. Nur diesmal werden sie von einem Schutzsuchenden überrascht. Dieser versteht es, sich deren Leichtgläubigkeit zum Vorteil zu machen und sie von seinen weissagerischen Fähigkeiten zu überzeugen. Für Unterkunft, Verpflegung und neue Kleider verspricht er für deren Zukunft alles, was diese gerne haben und sein möchten. Eine Tagelöhnerin, die ihn als ehemaligen Knecht wiedererkennt, scheint seinem Treiben ein Ende zu setzen. Doch sie hegt Abscheu gegen ihre Dienstherren und Sympathie für den kessen Knecht. Und so verbünden sich beide. Gemeinsam treiben sie es bis zur Spitze: Sie verkaufen den Dorfbewohnern unsichtbare Masken, die sie zu dem werden lassen, was sie gerne wären. Erst der Dorfpater schaffte es, die beiden mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen, so dass sie zuletzt gemeinsam vor den Dorfbewohnern flüchten müssen. Zurück bleiben ihre alten Sachen, eine Holzmaske und die Schmach der leichtgläubigen Dorfbewohner.

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Komödianten (1997)
Komödie von Peter Landstorfer (6 Aufführungen)
Regie Adolf Albert
Schauspieler: Heinz Kess (Direktor und Chef der Truppe), Günter Klein (Längfried, Tellerdreher), Walter König (Dorfbewohner), Ernst Kütt (Kilomarie, Catcher), Hedwig Lorey (Hortula, die Frau vom Chef), Doris Meißner (Dorfbewohnerin), Bianca Ross (Pulentia, Flohdompteuse), Hans Walter (Dorfbewohner), Stefanie Weber, Alexander Weiler (Komödianten Clown), Josef Weiler (Lalu, der Clown)
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Handlung: Lachen macht dumm, faul und aufsässig. Deshalb sind die ankommenden Komödianten eines Zirkus auch nicht willkommen. Man versucht sie zuerst mit Drohungen, dann mit Geld und zum Schluss sogar mit Androhung von Gewalt wieder los zu werden, denn man will keine Fremden – schon gar keine lustigen! Doch die Komödianten geben nicht auf. Erst als der Obrigkeit ein Spiegel vorgehalten wird, ändert sich die Situation…

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Bayerische Prohibition (1998)
Komödie von Peter Landstorfer (6 Aufführungen)
Regie Adolf Albert
Schauspieler: Werner Bauer (Defraudator), Heinz Kess (Alois Brandl, Wirt), Günter Klein (Bader), Walter König (Graber Schorsch, Totengräber), Ernst Kütt (Josef, Postbote), Hedwig Lorey (Hedwig Brandl, Wirtin), Karin Müller (Afra, Pfarrersköchin), Bianca Ross (Graberin), Hans Walter (Ludwig, Kirchner), Josef Weiler (Polizist)
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Handlung: Prohibition in Bayern – undenkbar? Durch kaiserlichen Beschluss wird in Bayern das Schnapsbrennen verboten und das ausgerechnet, wo der alljährliche Brandltag bevorsteht, an dem der neue Schnaps zum ersten Mal ausgeschenkt wird. Der Brandlwirt denkt gar nicht daran, sich dem preußischen Druck zu beugen. Durch allerlei Tricks wird versucht, den eingesetzten Kontrolleur zu täuschen. Weihwasserflaschen und sogar das Taufbecken der Kirche sollen als Verstecke dienen. Ob das gut geht?

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Das kleine Theater in der Region